Xi Jinping führt Gespräch mit Kim Jong-un

Quelle:CRI | | Veröffentlichungszeit:2026年06月09日

Der chinesische Staatspräsident und Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas, Xi Jinping, hat am Montagnachmittag in Pjöngjang ein Gespräch mit Kim Jong-un, Staatschef Nordkoreas und Generalsekretär der Partei der Arbeit Koreas, geführt.

Dabei betonte Xi, dass die entschiedene Haltung der chinesischen Partei und Regierung, der traditionellen Freundschaft zwischen China und Nordkorea einen hohen Stellenwert beizumessen, unverändert bleiben werde.

Unabhängig davon, wie sich die internationale Lage entwickele, werde sich das feste Bekenntnis der chinesischen Partei und Regierung zur Wahrung der gemeinsamen Interessen beider Länder und zur Erhaltung eines günstigen strategischen Umfelds nicht ändern.

Der chinesische Staatspräsident erklärte, beide Seiten sollten die sich im Rahmen der allgemeinen Entwicklung der Menschheitsgeschichte bietenden Chancen nutzen, um der traditionellen Freundschaft zwischen China und Nordkorea neue, zeitgemäße Inhalte und starke Impulse zu verleihen. Damit könnten bessere Perspektiven für die sozialistische Sache beider Länder sowie für Frieden und Entwicklung in der Region eröffnet werden.

Xi unterbreitete vier Vorschläge zur Entwicklung der Beziehungen zwischen China und Nordkorea.

Erstens sollten beide Seiten den Austausch auf hoher Ebene als Leitlinie beibehalten und die Grundlage des politischen Vertrauens zueinander festigen. Anlässlich des 65. Jahrestags des chinesisch-nordkoreanischen Vertrags über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung sollte der Austausch auf allen Ebenen sowie zwischen Partei-, Regierungs- und Militäreinrichtungen verstärkt werden, um den von beiden Seiten erzielten wichtigen Konsens umzusetzen und der Entwicklung der bilateralen Beziehungen neue Impulse zu verleihen.

Zudem sollten sich China und Nordkorea an das Ziel halten, dem Volk Vorteile zu verschaffen, und die praktische Zusammenarbeit intensivieren. China sei bereit, mit Nordkorea zusammenzuarbeiten, um die Abstimmung der Entwicklungsstrategien zu verstärken und die praktische Zusammenarbeit in Bereichen wie Wirtschaft und Handel, Landwirtschaft, Bauwesen, Wissenschaft und Technologie sowie im Gesundheitswesen auszubauen.

Drittens sollte die traditionelle Freundschaft zwischen China und Nordkorea noch stärker in den Herzen der Menschen verankert werden. Darüber hinaus sollte man sich an den Grundsätzen von Fairness und Gerechtigkeit orientieren und den Inhalt der strategischen Zusammenarbeit weiter ausbauen. Das Ziel bestehe darin, die Souveränität, Sicherheit und Entwicklungsinteressen jedes einzelnen Landes entschlossen zu verteidigen und gemeinsam den Frieden und die Entwicklung in der Region zu wahren.

Kim sagte seinerseits, die nordkoreanische Seite werde stets am Ein-China-Prinzip festhalten und die Politik und Haltung Chinas zur Wahrung seiner Kerninteressen entschlossen unterstützen. Die Festigung und Weiterentwicklung der nordkoreanisch-chinesischen Freundschaft in der neuen Ära entspreche dem Willen des Volkes, sei ein Erfordernis der Zeit und stelle eine unveränderliche strategische Entscheidung sowie einen unerschütterlichen strategischen Willen der nordkoreanischen Seite dar.

Kim Jong-un betonte, sein Land werde die Entwicklung der nordkoreanisch-chinesischen Beziehungen auch weiterhin als wichtigste strategische Aufgabe betrachten. Nordkorea werde zudem alles daran setzen, die Beziehungen zu China zu einem Vorbild für zwischenstaatliche Beziehungen zu machen und gemeinsam einen Beitrag zum Frieden und Wohlstand in der Region und weltweit zu leisten, so Kim weiter.

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