Mensch und Natur sind eine Schicksalsgemeinschaft

Quelle:german.china.org.cn 01.Okt.2020 | | Veröffentlichungszeit:2023年07月13日

2020 09 30 Biovielfalt

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping hat am 30. September 2020 in seiner Rede auf dem Gipfel der Vereinten Nationen zur Biodiversität die internationale Gemeinschaft aufgefordert, an der ökologischen Zivilisation festzuhalten und die grüne Entwicklung aufrechtzuerhalten.

Xi Jinping betonte in seiner Rede per Videolink, dass die Vereinten Nationen zum 75. Jahrestag der Gründung der Organisation und in dem besonderen Moment, in dem sich alle Länder für die Bekämpfung der COVID-19-Pandemie und die Förderung einer hochqualitativen Wirtschaftserholung einsetzten, einen Biodiversitätsgipfel abhielten, um Möglichkeiten zum Schutz der Biodiversität und zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung zu erörtern, und das sei von praktischer und weitreichender Bedeutung.

Xi Jinping sagte, dass die Beschleunigung vom Aussterben der Arten weltweit, der Verlust der Biodiversität und die Verschlechterung der Ökosysteme ein großes Risiko für die Existenz und die Entwicklung der Menschheit darstellten. Die COVID-19-Pandemie habe gezeigt, dass Mensch und Natur eine Schicksalsgemeinschaft seien. Wir müssten zusammenarbeiten und schnell handeln, um eine schöne harmonische Heimat aufzubauen.

Xi Jinping hat dazu vier Vorschläge vorgestellt:

Erstens solle an der ökologischen Zivilisation festgehalten und die Motivation für den Aufbau einer schönen Welt erhöht werden. Die Biodiversität sei eine wichtige Grundlage für die Existenz und die Entwicklung der Menschheit. Wir müssten die Verantwortung für die menschliche Zivilisation tragen, die Natur respektieren, uns der Natur anpassen, die Natur schützen, den Weg der harmonischen Koexistenz zwischen Mensch und Natur erkunden, die Koordination der wirtschaftlichen Entwicklung mit dem ökologischen Schutz fördern und eine gedeihende, saubere und schöne Welt aufbauen.

Zweitens solle am Multilateralismus festgehalten und die globale Umwelt-Gevernance gefestigt werden. Internationale Abkommen wie das Übereinkommen über die Biodiversität, das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimawandel und das Pariser Übereinkommen bildeten die Rechtsgrundlage für eine damit verbundene Umweltpolitik und seien auch wichtige Ergebnisse der multilateralen Zusammenarbeit. Angesichts der Herausforderungen globaler Umweltrisiken seien alle Länder eine Gemeinschaft mit geteilter Zukunft. Wir müssten das internationale System mit den Vereinten Nationen im Kern fest verteidigen, die Würde und Autorität der internationalen Regeln wahren und das Niveau der globalen Umwelt-Governance verbessern, sagte Xi.

Drittens solle die grüne Entwicklung aufrechterhalten und eine hochqualitative wirtschaftliche Erholung nach der COVID-19-Pandemie gefördert werden. Wir müssten an einer grünen, integrativen und nachhaltigen Entwicklung festhalten. Es sei notwendig, Entwicklungsmöglichkeiten aus dem Schutz der Natur heraus zu suchen und eine Win-Win-Situation für den ökologischen Umweltschutz und eine hochqualitative wirtschaftliche Entwicklung zu erreichen.

Viertens solle das Verantwortungsbewusstsein gestärkt und die Fähigkeit zu Begegnung von Umweltproblemen verbessert werden. Industrieländer und Entwicklungsländer befänden sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien, und ihre historischen Verantwortlichkeiten und praktischen Fähigkeiten in Umweltfragen seien unterschiedlich. Wir müssten an dem Grundsatz gemeinsamer, aber differenzierter Verantwortlichkeiten festhalten und uns um Entwicklungsländer in finanziellen, technologischen und kapazitätsbildenden Bereichen kümmern. Wir müssten unsere Versprechen ernsthaft erfüllen und unsere Ziele umsetzen, sagte Chinas Staatspräsident.

Xi Jinping betonte, dass China das Konzept der ökologischen Zivilisation als Leitfaden für die Entwicklung betrachte und dazu starke politische Maßnahmen ergriffen habe. In den letzten 10 Jahren habe die Fläche der Waldressourcen um mehr als 70 Millionen Hektar zugenommen und stehe weltweit an erster Stelle. China habe langfristige, groß angelegte Anstrengungen zur Bekämpfung der Sand- und Wüstenbildung unternommen und die Feuchtgebiete wirksam geschützt und wiederhergestellt. China habe jetzt eine der weltweit größten Reserven an genetischen Ressourcen. 90 Prozent der terrestrischen Ökosystemtypen und 85 Prozent der wichtigsten Wildtierpopulationen ständen unter wirksamem Schutz. China beteilige sich aktiv an der globalen Umwelt-Governance und habe seine Verpflichtungen der Abkommen für Klimawandel, Biodiversität und ernsthaft erfüllt und habe seine Ziele für 2020 zur Begegnung des Klimawandels und Errichtung der Naturschutzgebiete bereits vorzeitig erreicht. China werde das Konzept der Gemeinschaft mit geteilter Zukunft für die Menschheit aufrechterhalten und sei bereit, internationale Verantwortung zu übernehmen, die dem Entwicklungsstand Chinas entspreche. China werde stärkere Strategien und Maßnahmen ergreifen, den Höchststand der Kohlendioxidemissionen bis 2030 und bis 2060 Neutralisierung der CO2-Emissionen zu erreichen, um größere Beiträge zur Erreichung der im Pariser Übereinkommen zur Bekämpfung des Klimawandels festgelegten Ziele zu leisten.

Am Abschluss betonte Xi Jinping, dass China im nächsten Jahr die 15. Konferenz der Vertragsparteien des Übereinkommens über die Biodiversität in Kunming abhalten werde. Er begrüßte alle, sich im nächsten Jahr in Kunming zu versammeln, um globale Pläne zur Erhaltung der Biodiversität zu erörtern. „Lassen Sie uns nun von diesem Gipfel fortfahren und gemeinsam daran arbeiten, eine schöne Welt mit Harmonie zwischen allen Wesen auf dem Planeten aufzubauen!“

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